Zeittafel

Yamato-Epoche
von 300 bis 710 nach Christus

Die Könige Yamatos sichern ihr Territorium und weiten es nach Süden aus. Bis zum 6. Jahrhundert entsteht in der Residenz ein Regierungssys-tem, in dem Verwandte des Herrschers und Mitglieder anderer Fürstenfamilien als Hofminister und Räte führende Positionen einnehmen.
Zudem steht Yamato in Kontakt mit China und Korea, von wo aus Einwanderer Buddhismus, Konfuzianismus und die chinesische Schrift nach Japan bringen, das bis zu diesem Zeitpunkt noch kein eigenes Schriftsystem entwickelt hatte. Durch den Buddhismus gerät die auf dem Shinto-Kult beruhende Yamato-Herrschaft ins Wanken. Es kommt sich bewaffneten Fehden zwischen den Anhängern der beiden Religionen, welche die Anhänger Buddhas unter Führung des Adeligen Soga no Umako für sich entscheiden konnten.
Die einflussreichste Familie sind ab 645, nach der Entmachtung der Soga, die Nakatomi, die unter dem Ehrennamen Fujiwara über Jahrhunderte die Geschicke Japans mitbestimm-ten.