Japansiche Süßigkeiten

Arare sind verschiedene Formen von japanischen Reiscrackern, die aus Reis, Weizenmehl, Erdnüssen, Sojasoße, Zucker, Sesam und Seetang bestehen. Der verwendete Reis ist eine spezielle Reissorte, die nur in Japan angebaut wird. Reisgebäck und Reiscracker sind in Japan seit dem 8. Jahrhundert bekannt und werden als Knabberei zu Tee, aber auch Wein und Bier verwendet.

Daifuku sind kleine Küchlein aus der japanischen Küche, die aus Klebreismehl hergestellt werden. Der Teig kann mit verschiedenen Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel Erdbeer oder grüner Tee versehen sein. Auch in schwarzem oder hellem Sesam gewälzt ist diese japanische Süßigkeit erhältlich. Gefüllt sind die Daifuku mit einer Paste aus zerstampften roten Adzukibohnen und Zucker. Traditionell werden Daifuku zur japanischen Teezeremonie gegessen, um einen Ausgleich zum leicht bitteren Tee zu schaffen.

Taiyaki ist ein japanisches Gebäck in Form eines Fisches. Traditionell ist es gefüllt mit Anko, einer süßen Paste aus roten Bohnen, es gibt auch Variationen mit Vanille-Creme und anderen Geschmacksrichtungen. Hergestellt werden Taiyaki aus Pfannkuchen- oder geschlagenem Eierteig. Die flüssigen Zutaten werden in eine Fischform gegeben, die geschlossen werden kann, sodass die für das Taiyaki übliche Form entsteht. Taiyaki wird vorwiegend zu japanischen Festivals gegessen.

Youkan ist eine Süßspeise der japanischen Küche. Es wird aus Zucker und gemahlenen Adzukibohnen hergestellt. Die Komponenten werden mit Wasser vermischt, erhitzt, in eine Form gegossen, wo die Masse dann beim Erkalten erstarrt. Meist werden daraus dann rechteckige Blöcke geschnitten. Da die Zubereitung recht haltbar ist, dient sie auch als Geschenkartikel. Diese Süßspeise entstand während der Edo-Periode, als Zucker allgemeine Verbreitung in Japan fand.

Mochi ist gestampfter Reis einer besonders weich kochenden Sorte. Bei der in Japan üblichen Zubereitung wird der Reis zunächst gedämpft. Traditionell wird er dann in Holzbottichen mit großen Holzhämmern geschlagen, wobei ein Helfer nach jedem Schlag den Reisklumpen wendet. Mochi wird mit verschiedenen Soßen gegessen oder zu Süßigkeiten weiter verarbeitet. Sehr beliebt im Winter ist auch im Ofen aufgewärmter Mochi, der in Nori gewickelt und mit Sojasauce serviert wird. Wegen seiner zähen Konsistenz kann Mochi gut zu Bällchen geformt und mit Creme oder Bohnenpaste gefüllt werden.

Senbei sind hellbraune geröstete Reiscracker in verschiedenen Größen. Sie werden in Japan besonders an beliebten Touristenzielen noch recht ursprünglich hergestellt und verkauft. Ein Senbei ist oft mit einem Bild oder einem Symbol für den Ort der Herstellung versehen und deshalb ein beliebtes Mitbringsel (Omiyage) von Reisen.

Umeboshi sind in Salz und rote Shiso-Blätter eingelegte japanische Aprikosen. Umeboshi sind vor allem im Herkunftsland Japan sehr beliebt. Sie sind rot, rund und schmecken sehr sauer. Erstaunlicherweise werden eingelegte Aprikosen nie schlecht, man kann sogar solche noch essen, die vor über 100 Jahren eingelegt wurden.