Küchenenrichtung

Traditionelles japanisches Kochen beinhaltet neben bloßem Kochen auch Dämpfen, Grillen, Fritieren und Braten. Während mo-derne Küchen den uns bekannten, westlichen Einrichtungen immer ähnlicher werden, wurde die ursprüngliche Form anhand der häufigsten Verwendungszwecke entwickelt.
Das Kernstück der traditionellen Küche, genannt kamado wich im Laufe der Zeit dem Gastherd, welcher oft über einen integrierten Bräter verfügt. Typische Wohnungen haben ebenso einen Kühlschrank, einen Mikrowellenofen, einen Reiskocher und einen Toaster oder Röster.
Besonders auffällig: Japanische Wohnungen verfügen nie über die uns bekannten, planbaren Einbauküchen, sodass die einzelnen Geräte sich in ihrem Äußeren sehr unterscheiden. Verantwortlich dafür ist die Tatsache, dass die Küchenzeile nicht vom Vermieter, sondern vom Mieter selbst eingebaut werden muss. Hinzu kommt, dass bis vor kurzem Geschirrspüler und Ofen nur als Arbeitsplattenaufsätze zu erwerben waren.
Backen ist in Japan sehr beliebt, allerdings verfügen die meisten Japaner nicht über die dafür geeigneten Öfen. Stattdessen wurde eine Hybrid Mikrowelle entwickelt, welche über spezielle Modi für das Backen und Toasten, aber auch für das Erwärmen von Reis, Alkohol oder der Lunchbox verfügt.