Japansiche Beilagen

Gari ist süß-sauer eingelegter Ingwer, der wegen seines scharfen Aromas in der japanischen Küche zum Neutralisieren des Geschmacks beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten Verwendung findet. Daneben werden ihm auch verdauungsfördernde Eigenschaften nach-gesagt. Er ist, wie auch Wasabi und Sojasauce, eine übliche Beilage zu Sushi und Sashimi. Zur Herstellung von Gari wird zuerst frisch geschälter Ingwer in Stücke geschnitten, gesalzen, einige Tage ziehen gelassen und dann quer zur Faser in hauchdünne Scheiben geschnitten. Anschließend wird er in Reis- oder Pflaumenessig, etwas Wasser und Zucker eingelegt.

Wasabi, auch japanischer Meerrettich oder Wassermeerrettich genannt, ist eine zur Familie der Kreuzblütengewächse gehörende Pflanze, deren Wurzel in der japanischen Küche als scharfes Gewürz dient. Die Pflanze kommt wild nur in Japan und auf der Insel Sachalin vor. Sie gedeiht wild in sumpfigem Gelände am Rand von Fließgewässern, wird aber auch industriell auf der Izu-Halbinsel angebaut.

Ramen sind ebenso wie Somen, Soba und Udon eine Art japanischer Nudeln. Diese Nudeln, vor allem aber auch die daraus hergestellte Nudelsuppe, werden Ramen genannt. Ursprünglich stammt das Gericht aus China, wurde aber im 19. Jahrhundert von der japanischen Küche übernommen und angepasst. In Japan werden Ramen in speziellen Restaurants, den Ramen-ya verkauft, die sich ausschließlich auf den Geschäft mit diesen Suppen spezialisiert haben.

Onigiri sind japanische Reisbälle mit unterschied-lichen Füllungen. Sie haben zumeist eine dreieckige Form und sind oft mit Nori-Algen umhüllt. Sie sind eine beliebte Zwischenmahlzeit und sind in allen Lebensmittelgeschäften in vielen Varianten erhältlich. Daneben haben sich einige Geschäfte, so genannte Onigiri-ya, auf die Herstellung handgemachter Reisbälle spezialisiert. Onigiri sind in Japan beliebter als Sushi.

Tsukemono ist japanisches, eingelegtes Gemüse, das mit Reis, manchmal auch als Snack zu Getränken, gegessen wird. Die üblichen Sorten sind in Kochsalz oder Salzlake eingelegt. Oft verwendete Gemüse sind Daikon, Pflaumen, Rettich, Chinakohl und Gurken. Traditionell haben die Japaner Tsukemono selbst in einem Tsukemonoki hergestellt, heute kann man sie zwar in jedem Supermarkt kaufen.